Daten & Schutzbedarf
Welche Informationen dürfen in welchen Verarbeitungsraum? Personenbezogene, vertrauliche oder regulierte Daten brauchen andere Leitplanken als öffentliche Inhalte.
DSGVO-Anforderungen, vertrauliche Unternehmensdaten und AI-Workloads brauchen kontrollierbare Datenflüsse – aber nicht automatisch einen eigenen Server. Entscheidend ist das Betriebsmodell, das Schutzbedarf, Modelle, Integrationen, Kosten und Betrieb zusammenbringt.
Ich plane und implementiere souveräne KI-Architekturen technologieoffen: Public Cloud, EU-gehostete KI, Private Cloud, lokale KI auf eigener Infrastruktur oder Hybrid AI. Datenschutz- und DSGVO-Anforderungen werden technisch mitgedacht, ohne Self-Hosting als automatische Konformität zu verkaufen. Ziel ist die kleinste kontrollierbare Architektur ohne unnötigen Vendor-Lock-in.
Ein „privates LLM“ kann je nach Anbieter und Setup sehr unterschiedliche Kontrollgrenzen haben. Für eine belastbare Entscheidung müssen Datenstandort, Verträge, Modellzugriff, Netzwerk, Rechte, Hardware, Updates, Skalierung und Integrationen gemeinsam betrachtet werden.
Welche Informationen dürfen in welchen Verarbeitungsraum? Personenbezogene, vertrauliche oder regulierte Daten brauchen andere Leitplanken als öffentliche Inhalte.
Ein lokales Modell erhöht Infrastrukturkontrolle, bringt aber Hardware-, Update- und Betriebsaufwand. Managed Cloud kann schneller sein, wenn der Schutzbedarf dazu passt.
KI-Kompetenz-Maßnahmen nach Art. 4 gelten seit 2. Februar 2025. Transparenzpflichten nach Art. 50 gelten seit 2. August 2026, abhängig von Rolle und konkretem System. Technische Architektur ersetzt keine rechtliche Einzelfallprüfung.
Die sinnvolle Lösung ist deshalb nicht „Cloud schlecht, On-Prem gut“, sondern ein Betriebsmodell, dessen Kontrollniveau zum konkreten Workload passt und im Alltag auch betrieben werden kann.
Kein Modell ist pauschal das beste. Die richtige Wahl hängt von Schutzbedarf, benötigten Modellen, Hardware, Latenz, Betriebsaufwand, Integrationen, Updatefähigkeit, Skalierung und Kostenstruktur ab.
Sinnvoll, wenn schnelle Verfügbarkeit und aktuelle Modelle wichtiger sind als maximale Infrastrukturkontrolle und Daten, Verträge und Use Case den gewählten Dienst zulassen.
Kann ausreichen, wenn Verarbeitung in einer geeigneten EU-Umgebung mit passenden technischen und vertraglichen Maßnahmen den Schutzbedarf erfüllt.
Sinnvoll, wenn eine isolierte Umgebung, private Netzwerke und kontrollierte Administration gebraucht werden, aber eigene Hardware nicht gewünscht ist.
Sinnvoll bei hohem Schutzbedarf, Offline-Anforderungen, sehr niedriger Latenz oder wenn Daten und Modellzugriffe bewusst vollständig in der eigenen Infrastruktur kontrolliert werden sollen.
Sinnvoll, wenn sensible Verarbeitung lokal oder privat bleiben soll, während andere Aufgaben bewusst leistungsfähige externe Modelle nutzen dürfen.
Leitprinzip: die kleinste Architektur wählen, die Daten, Risiko, Betrieb und Business-Anforderung sauber erfüllt. On-Premise ist kein Selbstzweck; Public Cloud ist kein Ausschlusskriterium.
Ein vorhandenes On-Premise-Beispiel ist die Meeting-KI: Transkription und Auswertung können lokal erfolgen, während Quellenbezug und nachvollziehbare Ergebnisse im Workflow erhalten bleiben.
Souveränität bedeutet hier kontrollierbare technische und organisatorische Entscheidungen – keine pauschale Compliance-Zusage. Diese vier Bereiche bestimmen, wie viel Infrastrukturkontrolle tatsächlich sinnvoll ist.
Datenklassen, zulässige Verarbeitungsorte, Mandantentrennung und Rollen bestimmen, ob Public Cloud, EU-Hosting, Private Cloud oder On-Premise überhaupt in Frage kommen.
Benötigte Modellqualität, Kontextgröße, Antwortzeit, Volumen und Offline-Anforderungen entscheiden mit über Cloud-Zugriff, eigene Hardware oder eine Hybridlösung.
Hardware, Monitoring, Patching, Modellupdates, Backups und Schnittstellen müssen dauerhaft betreibbar sein – nicht nur in der Demo funktionieren.
API-Abhängigkeiten, Datenformate, Modellwechsel, Exit-Pfad sowie fixe und variable Kosten werden so geplant, dass Lock-in bewusst begrenzt bleibt.
Ich verkaufe kein bestimmtes Modell und kein bestimmtes Hosting-Modell. Die Architektur wird aus Business-Anforderung, Daten, Risiko, Integrationen und Betriebsfähigkeit abgeleitet.
Wo ein einfaches Managed-Angebot genügt, ist eigener GPU-Betrieb unnötig. Wo Daten, Latenz, Offline-Fähigkeit oder Kontrollgrenzen es verlangen, kann Private Cloud, On-Premise oder Hybrid die bessere Wahl sein.
KI-Standortbestimmung in einer Woche.
Wir erfassen heutige KI-Nutzung, Datenflüsse, Schutzbedarf, vorhandene Infrastruktur und die Prozesse, für die kontrollierte KI einen echten Nutzen liefern kann.
Privater KI-Arbeitsplatz mit passendem Betriebsmodell.
Auf Basis der Entscheidung entsteht ein nutzbares KI-Fundament – EU-gehostet, Private Cloud, on-premise oder hybrid – plus ein klar abgegrenzter Workflow mit vorhandenen Systemen und Daten.
Damit Modelle, Integrationen und Schutzmaßnahmen aktuell bleiben.
Optional begleite ich Updates, weitere Workflows, Modellwechsel und technische Anpassungen. Architektur und Konfiguration bleiben nachvollziehbar, damit kein unnötiger Betriebs-Lock-in entsteht.
Wenn zunächst unklar ist, welche KI-Tools bereits genutzt werden und wohin Daten fließen, schafft der kompakte Check in 2–3 Tagen eine belastbare Ausgangslage für Architektur- und Governance-Entscheidungen.
Abgrenzung: Der Check ist eine technische und organisatorische Bestandsaufnahme mit Sofort-Empfehlung, keine Rechtsprüfung. Die tiefere Standortbestimmung mit priorisierter Use-Case-Liste liefert der Souveränitäts-Check (Phase 1); die Check-Gebühr wird bei einer weiterführenden Zusammenarbeit angerechnet.
Die experdoo-Referenz dokumentiert eine vollständig selbstgehostete KI-Architektur mit RAG für internes Wissen, mehreren Agents sowie klarer Mandanten-, Daten- und Rechte-Trennung. Auf der Referenzseite ist auch der produktive Einsatz beschrieben.
Thomas verstand das komplexe Projekt schnell, kommunizierte klar und lieferte verlässlich. Diese Mischung aus technischem Verständnis und professioneller Zusammenarbeit macht den Unterschied.
Martin Guntermann, Geschäftsführer · experdoo GmbH
Je nach Ausgangslage ist nicht mehr Infrastruktur, sondern zuerst eine Architekturentscheidung, eine konkrete Integration oder Transparenz über bestehende Schatten-KI der größte Hebel.
Wenn Hosting nur ein Teil einer größeren Zielarchitektur mit Datenflüssen, Systemgrenzen und Integrationen ist.
Wenn das Betriebsmodell feststeht und KI in bestehende ERP-, CRM-, DMS- oder Fachprozesse eingebunden werden soll.
Nein. Das Betriebsmodell kann Datenminimierung, Zugriffskontrolle und kontrollierte Verarbeitung erleichtern, ersetzt aber keine Prüfung des konkreten Verarbeitungszwecks, der Rollen, Verträge, Rechtsgrundlagen und technischen Maßnahmen. Ich berücksichtige DSGVO-Anforderungen technisch; das ist keine Rechtsberatung.
Das hängt vom konkreten Setup ab. Bei On-Premise können Modellverarbeitung und Datenhaltung vollständig lokal konzipiert werden; bei EU-Hosting müssen Region, Subprozessoren, Support- und Telemetriepfade sowie vertragliche Zusagen geprüft werden. Deshalb vermeide ich pauschale Standortversprechen ohne Architektur- und Anbieterprüfung.
Maßnahmen zur KI-Kompetenz nach Art. 4 gelten seit 2. Februar 2025. Die Transparenzpflichten nach Art. 50 gelten seit 2. August 2026. Welche Pflichten im Einzelfall greifen, hängt unter anderem von Rolle, System und Einsatz ab. Diese technische Einordnung ersetzt keine Rechtsberatung.
Keines davon pauschal. Für wenig sensible Workloads kann Public Cloud den geringsten Betriebsaufwand haben. EU-Hosting oder Private Cloud erhöhen je nach Setup die Kontrolle. On-Premise lohnt sich, wenn Schutzbedarf, Offline-Fähigkeit, Latenz oder Infrastrukturkontrolle den zusätzlichen Betrieb rechtfertigen. Hybrid ist sinnvoll, wenn unterschiedliche Workloads unterschiedliche Grenzen brauchen.
Bestehende Tools werden nicht blind ersetzt. Wir prüfen Datenflüsse, Verträge, Integrationen und tatsächlichen Nutzen und entscheiden dann, was bleibt, abgesichert, ersetzt oder in eine Hybridarchitektur eingeordnet wird.
Die bestehenden Einstiegspakete bleiben transparent: Der Schatten-KI-Check startet ab 890 €, der Souveränitäts-Check ab 1.490 €, das KI-Fundament ab 9.900 €. Der konkrete Scope hängt vom Betriebsmodell und den vorhandenen Systemen ab.
Beschreiben Sie Daten, vorhandene Systeme und den geplanten KI-Workflow. Ich ordne ein, ob Public Cloud, EU-Hosting, Private Cloud, On-Premise oder Hybrid der kleinste belastbare Weg ist.