Blockchain und Quantencomputer: Die größte Gefahr der digitalen Welt?
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Blockchain und Quantencomputer: Die Gefahren und wie sie gelöst werden könnten

Die Blockchain ist eine großartige Idee und der Quantencomputer auch.

Wenn diese Technologien richtig eingesetzt werden, bringt es die Menschheit auf eine völlig neue Ebene. Es befreit sie vor Machtspielchen, totaler Kontrolle, Korruption und fördert das friedvolle Miteinander.

Aktuell gibt es jedoch aus meiner Sicht einige Schwachstellen in der Blockchain, die nicht übersehen werden dürfen. Damit das System funktioniert, darf niemand die Kontrolle darüber erlangen können. Gier und Macht darf nicht länger bestehen können, weil es die Menschheit in ihrer Entwicklung massiv einschränkt.

Es muss die Blockchain-Technologie gegen unseriösen Gruppierungen geschützt werden, sonst wird dieses System gegen die Menschheit eingesetzt werden.

Nachfolgend sind die größten Schwächen aufgelistet, an denen noch heute gearbeitet werden sollte. Ich möchte festhalten, dass ich ein Blockchain-Neuling bin und möglicherweise ein paar Punkte keine Probleme darstellen.

1. Änderungen am System sollten alle Nutzer bestimmen können, nicht nur ein paar Miner, die sich mit Machtspielchen gegenseitig blockieren.

Warum entscheiden nur eine Handvoll Miner, wann Updates in das System eingespielt werden dürfen? Die Gefahr ist zu groß, dass diese Miner von außenstehenden Einrichtungen unter Druck gesetzt werden könnten. Änderungen am System sollten alle Nutzer bestimmen dürfen. Ein Voting-System wäre angebracht, um etwaige Machtspielchen und Manipulation zu unterbinden.

2. Passwörter und Keys sind unpraktisch und unsicher

Passwörter werden leicht vergessen, gestohlen oder gehackt. Einige Firmen haben das bereits erkannt und bieten daher eine Art Passwort-Verwaltung an, die einspringen, falls ein Nutzer, seinen Key verloren hat. Verliert der Nutzer seinen Key, ist sein Vermögen weg.

Das ist sehr problematisch, weil diese „Bankfunktion“ zur Speicherung und Verwaltung von Keys unbedingt vermieden werden muss. Es besteht die Möglichkeit, dass Hacker sich Zugang zu den Keys verschaffen können.

Stattdessen könnte man ID-Verifikation durch eindeutige biometrische Daten mit Quantencomputern erledigen, damit keine Passwörter oder Keys verwendet werden müssen (die man aktuell zu leicht verlieren kann). Dadurch wird das Blockchain-System sicherer für alle. Eine Kombination aus biometrischen Daten kombiniert mit eigenen Erinnerungen (Visualisierungen), wären ein Schutz, der sehr schwer zu hacken ist und nicht austauschbar ist. Das ist zwar noch Zukunftsmusik, aber daran sollte intensiv gearbeitet werden.

3. Verschlüsselung sollte auf Quanten-Ebene passieren

Die Verschlüsselung der Blockchain sollte von Quantencomputern berechnet werden, weil ein Quantencomputer diese Berechnungen mit Leichtigkeit durchführen kann. Die Verschlüsselung könnte damit noch verstärkt werden.
Das führt uns auch gleich zum größten Problem.

Quantencomputer können die Blockchain sehr schnell entschlüsseln, wo sich heutige Computer die Zähne ausbeißen und birgt dadurch das Risiko, dass der aktuelle Blockchain manipuliert werden könnte.
Beispielsweise besitzt die Familie Rothschild bereits einen Quantencomputer, mit dem sie Manipulationen am Markt durchführen könnten, um ihre Machstellung in Zukunft zu halten, was für den Rest der Menschheit nicht förderlich wäre.

Mehr Infos dazu: https://singularityhub.com/2017/11/05/is-quantum-computing-an-existential-threat-to-blockchain-technology/

4. Der Stromverbrauch für Mining ist viel zu hoch

Der exorbitant hohe Stromverbrauch durch Miner kann mit stromsparend Quantencomputer besser genutzt werden. Der Verbrauch ist im Moment viel zu hoch und wird mit der rasant wachsenden Nutzerzahl noch höher, was nicht nachhaltig ist. Ganze Städte oder sogar Länder könnten stattdessen mit Strom versorgt werden.

5. Rückschlüsse auf eine Person und deren Transaktionen sollten nicht möglich sein, da es die Privatsphäre verletzt?

Transparenz schafft Vertrauen und Misstrauen. Wenn jemand etwas zu verbergen hat, soll er es dann verbergen können? Nein. Es darf keine Versteckspiele mehr geben.
Eine Transparenz-Datenbank schafft Frieden und sollte verpflichtend für Alle sein. Jeder sollte offenlegen müssen, wieviel er besitzt und wieviel er freiwillig für das Allgemeinwohl der Menschheit ausgibt.

Ein völlig neuartiges Steuersystem wäre mit einer Transparenz-Datenbank umsetzbar, wo Menschen ihren freiwilligen Beitrag leisten. 10% des Einkommens wäre ausreichend. Das ermöglicht eine Mindestsicherung für jeden Menschen.
Kriminalität würde mit diesem System eingedämmt werden. Illegale Geschäfte und Transaktionen sollten nicht mehr möglich sein und werden von Quantencomputern überwacht.

6. Problem mit Transaktionszeiten

Aktuell können zu wenige Transaktionen pro Sekunde durchgeführt werden. Das verursacht einen unnötigen Datenstau. Quantencomputer die in großen Datenzentren stehen und eine direkte Anbindung zu den Backbones des Internets haben (was bereits der Fall ist), lösen dieses Problem.

Ich glaube…

Unter diesen Vorraussetzungen, kann Bitcoin eine Weltwährung frei von Korruption, Banken und Regierungen werden. Transparenz ist gut und wird unseriöse Machenschaften eindämmen.

Lasst uns das heute richtig angehen, damit die Welt von morgen, eine bessere ist. Diese nachfolgenden Generationen werden es uns danken. Wenn wir jetzt nicht wachsam sind und ethisch korrekt handeln, schaffen wir uns im schlechtesten Fall unser eigenes Gefängnis. Das sollten wir tunlichst vermeiden.

Lasst uns gemeinsam noch heute die richtigen Entscheidungen treffen, damit die nachfolgenden Generationen in Frieden miteinander leben können.

By |2018-05-15T07:53:14+00:0015.05.2018|Gedanken, Web|Kommentare deaktiviert für Blockchain und Quantencomputer: Die Gefahren und wie sie gelöst werden könnten

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Thomas Stermole
Ich liebe neue Technologien, das Web, Innovationen und Menschen die das Leben nicht einfach hinnehmen, wie es ist.